Beruflich relevante Daten

 

Sonstiges:

Seit 1994 intensive Beschäftigung mit Meditation, speziell der Vipassana-Meditation. Damit verbunden kam auch die oben angeführte Diplomarbeit zustande. Hierzu erfolgte ein insgesamt mehr als 2-jähriger Aufenthalt in Asien und regelmäßige Teilnahme an Retreats (= in Schweigen verbrachte Meditationskurse von i.d.R. 10 bis 20 Tagen Dauer).

Weiterhin war ich in den Jahren 1995 und 2012 mehrere Monate als Assistent der Meditationslehrer Steve und Rosemary Weissman in Wat Kow Tahm in Thailand tätig, absolvierte zahlreiche Retreats mit Steve und Rosemary und weiteren Meditationslehrern (Adjahn Poh, Adjahn Inthawai, Adjahn Luangta, Ayya Khema u.a.)

 

Zur Intensivierung und Aufrechterhaltung der Meditationspraxis absolviere ich mindestens einen Schweige-Retreat pro Jahr. Immer mehr dieser Techniken hielten in den letzten Jahren auch Einzug in die wissenschaftliche Psychotherapie, häufig unter den Bezeichnungen Achtsamkeit und Mindfulness wobei ich selbst der immer mehr kommerzialisierten Vermarktung dieser hilfreichen Techniken skeptisch gegenüber stehe.

Gebürtiger Freiburger, Jahrgang 1966

 

Berufsbezeichnung:

Promovierter Diplom-Psychologe (Dr. phil. Dipl.-Psych.)

Approbierter Psychologischer Psychotherapeut mit Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie

 

 

Berufliche Eckdaten:

 

1985 – Wirtschaftsabitur Heimschule Ettenheim

 

1999 – Abschluss des Studiums der Psychologie als Diplom-Psychologe (Dipl.-Psych.) an der Universität Landau-Koblenz. Studienschwerpunkte: Klinische Psychologie, Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie (ABO). Diplomarbeit zu Langzeiteffekten der Vipassana-Meditation. Titel der Arbeit: „Vipassana – Effekte durch reflexive Meditationen“

 

2004 – Approbation als Psychologischer Psychotherapeut durch das Landesprüfungsamt Rheinland-Pfalz, Nachweis der Fachkunde Verhaltenstherapie

 

2012 – Promotion zum Doktor der Psychologie (Dr. phil.) an der UMIT in Hall in Tirol. Publikationsbasierte Dissertation zu selbstbezogenen Emotionen, Schwerpunkt Scham- und Schuldgefühle. Titel der Arbeit: „Die empirisch nachweisbare Relevanz von Schamgefühlen im Kontext der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung“. Damit verbundene autorisierte Übersetzung und Evaluation der Experience of Shame Scale (ESS) von Prof. Dr. Bernice Andrews, London.

 

Aus- und Weiterbildungen:

  • Ausbildung in Klientenzentrierter Gesprächsführung nach Carl Rogers (GwG)
  • Grundausbildung Systemische Therapie am ISTOB in Stuttgart
  • Staatlich anerkannte Ausbildung in Klinischer Verhaltenstherapie am IFKV in Bad Dürkheim
  • Klinische Hypnose am KIKH bei Prof. Dr. Walter Bongartz in Konstanz
  • Supervisor mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie am IFKV in Bad Dürkheim
  • diverse ergänzende Weiterbildungen wie ACT, Schematherapie etc.

 

Berufstätigkeiten:

  • Psychosomatische Fachklinik Bad Dürkheim (AHG)
  • Psychiatrisches Landekrankenhaus Pfalzklinikum Landeck in Klingenmünster
  • Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen Haus Renchtal in Renchen
  • Niederlassung als freiberuflicher Psychotherapeut in Halle an der Saale von 2006 bis 2016
  • Seit 2009 Dozent und Ausbildungs-Supervisor am Magdeburger Ausbildungsinstitut für Psychologische Psychotherapie (MAPP) im Bereich Verhaltenstherapie für Erwachsene
  • Seit 2013 freiberufliche Supervisionstätigkeit in psychiatrischen Fachkliniken
  • Seit 2016 Niederlassung als freiberuflicher Psychotherapeut mit Kassenzulassung im Rhein-Neckar-Kreis, Praxisstandort Sinsheim

 

Veröffentlichungen im Rahmen der Dissertation (full peer reviewed):

 

Rockenberger W., Brauchle G.: „Die Bedeutung des Schamempfindens in einzelnen Diagnosegruppen unter Berücksichtigung der Körperscham“, erschienen in Verhaltenstherapie Heft 3/2011

Englische Version:

Rockenberger W., Brauchle G.: „The Significance of Shame in Different Diagnosis Groups with a Focus on Body Shame”

 

Rockenberger W., Watzke S., Brauchle G.: „Die Differenzierung unterschiedlicher Aspekte des Schamempfindens in der Psychotherapie – die Experience of Shame Scale in deutscher Übersetzung” erschienen in Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin Heft 1/2012